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Kombinationstraining: Shoppen im eigenen Kleiderschrank

2. Okt.
5 Min. Lesezeit


„Ich ziehe immer das Gleiche an.“


Dein Kleiderschrank ist voll und du hast gefühlt trotzdem nichts zum Anziehen? Dann fehlt dir meistens keine Kleidung. Dir fehlt der Blick für andere Farbkombinationen, für andere Zusammenstellungen und für Accessoires und Schuhe.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es wahnsinnig frustrierend sein kann, wenn man glaubt eine volle und zugleich vermeintlich schlechte Garderobe zu haben.

Der erste Gedanke ist dann oft: Ich brauche etwas Neues.

Die Erfahrung zeigt aber, dass du wenig neue Kleidung brauchst, wenn deine Garderobe schon eine gute Basis hat. Was dann fehlt, sind Klarheit, neue Ideen und Sicherheit für neue, andere Kombinationen.


Das Problem: Wir sehen die die gute Basis häufig nicht.


Weil zu viel dazwischen hängtm was da nicht hingehört. Im Prinzip wie ein schönes Rosenbeet voller Unkraut. Das heisst also:

Du brauchst meistens nicht noch mehr Kleidung.

Was du brauchst, ist ein anderer Blick.


In diesem Artikel erzähle ich dir von Sabine. Ihr ging es da nämlich genau so.


Und ich zeige dir, was ihr wirklich gefehlt hat und was passiert ist, als sie ihren Kleiderschrank mit anderen Augen gesehen hat.


Kleiderschrank und Schuhschrank vor dem Kombinationstraining mit Clara-Lina Deinhard
Sabine's Kleiderschrank vor unserem Kombinationstraining.

Kleiderschrank voll, nichts anzuziehen: Warum das so frustriert


Viele Frauen in Führungspositionen, mit denen ich arbeite, haben bereits eine gute Garderobe. Es hat sich ausgezahlt in hochwertige Kleidung zu investieren. Und trotzdem sind sie oft frustriert und verlieren Zeit, Energie und Geld - obwohl sie ja gehofft haben, durch den letzten Kauf dieses Problem endlich zu lösen.


Der Wunsch:

Sie möchten einfach in jeder Situation gut angezogen sein, ohne sich immer wieder neu mit dem Thema Kleidung beschäftigen zu müssen.


Grundsätzlich ist immer das Gleiche anzuziehen gar nicht das Problem. Es wird erst dann zum Problem, wenn du es nicht bewusst so entscheidest, sondern einfach nicht weißt, wie du es anders kombinieren sollst. Dann bleibst du bei dem, was sicher ist. Und das fühlt sich irgendwann einfach nur noch langweilig und ohne Pfiff an.


„Ich ziehe immer das Gleiche an.“


Sabine hatte eine umfangreiche, qualitativ sehr gute Garderobe. Und sie griff trotzdem immer zu den gleichen Standardkombinationen.

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit war ich bei ihr zum Kombinationstraining. Sie hatte eine Stange mit Teilen vorbereitet, die sie bereits aussortiert hatte:


  • Kleidungsstücke, aus denen sie innerlich rausgewachsen war.

  • Kleidungsstücke, die nicht mehr passten.

  • Kleidungsstücke bei denen die Farbe nicht stimmte.

  • Kleidungsstücke, die schon mehr Sommer als ihre 10-jährige Tochter miterlebt hatten und einfach „durch“ waren.

  • Und Kleidungsstücke, die sie einfach furchtbar langweilig fand und bei denen sie nie wusste, wie sie die wirklich gut kombinieren soll.


Ja, einiges davon konnte wirklich gehen.

Aber da hingen auch echte Schätze, die in Top-Zustand waren und noch sehr gut funktionierten.


Was Sabine fehlte, war der Blick für das, was da war


Sabine fehlten fast keine neuen Kleidungsstücke.

Was ihr fehlte, war der Blick für das, was da war:


  • Der Blick für andere Farbkombinationen.

  • Der Blick für andere Zusammenstellungen.

  • Der Blick für den Einsatz von Accessoires und Schuhen.


Ein Teil, das sie langweilig fand, sah mit einer anderen Farbe oder einem anderen Schuh plötzlich ganz anders aus. Wie man aus festgefahrenen Kombinationen rauskommt, habe ich auch in meinem Artikel über Standard-Outfits an einem anderen Beispiel beschrieben.


Kombinationstraining für neue Outfits

5 Stunden und dutzende neue Outfit-Kombinationen später hatte Sabine den Blick selbst entwickelt. Und sich parallel eine Garderobe mit System aufgebaut.

Es war wie Shoppen im eigenen Kleiderschrank. Dopaminrausch inklusive.

Kleiderschrank aussortieren: Was darf gehen, was nicht?

→ Keyword: Kleiderschrank aussortieren

Aussortieren ist gut. Aber schau genau hin, warum ein Teil gehen soll.

Kleidungsstücke, aus denen du innerlich rausgewachsen bist, dürfen gehen.Kleidungsstücke, die einfach durch sind, dürfen auch gehen.

Bei den Kleidungsstücken, die du langweilig findest und bei denen du nie weißt, wie du sie kombinieren sollst, lohnt sich ein zweiter Blick. Genau hier hängen oft die echten Schätze.

Erst mal nichts Neues kaufen


Mein Tipp für neue Outfitkombinationen:

Wenn du unsicher bist, was zu dir passt, kaufst du schnell Teile, die im Laden gut aussehen und zu Hause zu nicht so vielem passen. So entstehen Fehlkäufe oder Teile, die nur du nur wenig kombinieren kannst. Und der Schrank wird noch voller.


Frag dich daher mal:

  • Welche Teile trage ich wirklich?

  • Welche Teile mag ich, ziehe sie aber kaum an?

  • Weiß ich, welche Farben und Formen zu mir passen?

  • Greife ich in wichtigen Situationen immer zum gleichen Outfit?


Wenn du hier merkst, dass du viele Teile hast, die du gar nicht trägst, fehlt dir wahrscheinlich keine Kleidung. Dann fehlt dir Klarheit.



Schuhschrank nach dem Kombinationstraining mit Clara-Lina Deinhard
Schuhschrank Nachher
Kleiderschrank nach dem Kombinationstraining mit Clara-Lina Deinhard
Kleiderschrank Nach dem Kombinationstraining

Wie aus vielen Teilen eine Garderobe mit System wird

Stil ist keine Frage von Modeaffinität, Konfektionsgröße oder Trends, sondern von Klarheit über Persönlichkeit, Rolle und Wirkung. Es geht darum, im Außen sichtbar zu machen, was im Innen längst schon da ist.

Wenn du einmal verstanden hast, was dich optisch stimmig macht und selbstbewusst fühlen lässt, kannst du daraus einen Stil und eine Garderobe entwickeln, die dich im Alltag unterstützen und dir in Momenten der Sichtbarkeit verlässlich Sicherheit geben.

Du kannst dann jeden Tag bewusst entscheiden, wie du wirken möchtest und wie du dich fühlen möchtest.


Das kannst du ganz einfach lernen. So wie Sabine.

Wenn du dabei Begleitung möchtest, bin ich in meiner Stilberatung in Hamburg, auf Sylt oder online für dich da.


Dein erster Schritt zu mehr Klarheit im Stil: Mein kostenloser Stil-Typen-Test


Um erste Klarheit darüber zu gewinnen, was zu dir passt, habe ich meinen kostenlosen Stil-Typen-Test entwickelt. Der baut nicht auf deiner Lieblings-Pullifarbe auf, sondern auf deiner Persönlichkeit.







Häufige Fragen


Was mache ich, wenn mein Kleiderschrank voll ist und ich trotzdem nichts anzuziehen habe? Erst mal nichts Neues kaufen. Schau, was du wirklich trägst und was nicht. Oft fehlen keine Teile, sondern Ideen, wie du Kleidung neu kombinieren kannst.

Wie läuft ein Kombinationstraining ab? Wir arbeiten mit dem, was in deinem Schrank hängt. Du entwickelst den Blick für neue Farbkombinationen, Zusammenstellungen und Accessoires selbst und baust dir parallel eine Garderobe mit System auf. Gleichzeitig schauen wir was die fehlenden Puzzleteile im System sind, also welche Teile dir noch fehlen.

Soll ich zuerst aussortieren oder neu kombinieren?

Am Besten beides in Kombination. Was durch ist oder nicht mehr zu dir passt, darf gehen. Bei Teilen, die du langweilig findest, lohnt sich vorher ein zweiter Blick.


Brauche ich für eine Stilberatung neue Kleidung?

Nicht unbedingt. Wenn deine Garderobe schon eine gute Basis hat, brauchst du oft nur wenig Neues.


Clara-Lina Deinhard ist mehrfach zertifizierte Style Coach™ und Imageberaterin mit über 14 Jahren Erfahrung im hochwertigen Modebereich, unter anderem bei HUGO BOSS und windsor. Sie begleitet Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen in männlich geprägten Berufsfeldern zu mehr Sicherheit in ihrem optischen Auftritt, damit sie sich so zeigen, wie sie sind, ohne sich anzupassen. Über 500 Kundinnen hat sie bereits begleitet, in Hamburg, auf Sylt und online.

 
 
 

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